Die Erlanger Jusos auf der Bezirkskonferenz der Jusos Mittelfranken

Freitag, 23. Februar 2018

Auf der diesjährigen Bezirkskonferenz der Jusos Mittelfranken in Feucht waren die Jusos Erlangen wieder wie gewohnt mit einer vollzähligen und quotierten Delegation anwesend. Erfreulicherweise waren dieses Jahr erstmals nach längerer Zeit wieder alle sieben mittelfränkischen Unterbezirke vertreten, nachdem Nürnberger Land und Roth erfolgreich reaktiviert werden konnten.

 
Delegation der Jusos Erlangen auf der BeKo

Zum Bezirksvorsitzenden der Jusos Mittelfranken wurde Daniel Rothenbücher aus dem Unterbezirk Fürth gewählt. Dieser hatte das Amt bereits im Oktober von Franziska Madlo-Thiess aus Erlangen kommissarisch übernommen, da Franziska aus beruflichen Gründen nach Düsseldorf gezogen war. Franziska hatte als Bezirksvorsitzende viel Zeit und Energie investiert, um die Abläufe und Strukturen im Bezirk deutlich zu verbessern, was auch nach außen hin sichtbar war. Daniel kann nun auf dieser Arbeit aufbauen und will den Bezirk mit einem neuen Arbeitsprogramm unter dem Motto „Dialog – Aufklärung – Aufmerksamkeit“ engagiert weiterführen. Sehr gefreut hatte es die Erlanger Delegation, dass Franziska zur Bezirkskonferenz den weiten Weg von Düsseldorf nach Feucht auf sich genommen hatte, um persönlich teilnehmen und sich verabschieden zu können. 

Mit Nils Dörrer wird der Unterbezirk Erlangen auch künftig im Bezirksvorstand vertreten sein, nachdem Franziska Herberger, die Erlangen im letzten Jahr engagiert im Vorstand vertreten hatte, nicht mehr angetreten war. Nils hatte bereits ein Projekt in das Arbeitsprogramm mit eingebracht: Er wird ein Planspiel Demokratie (Simulation der Gesetzgebung im Bundestag) veranstalten. Dieses hatte er bereits im letzten Jahr angeboten und dafür einige positive Rückmeldungen bekommen.

Auf der Bezirkskonferenz fanden intensive Antragsdebatten statt, bei denen sich die Erlanger Delegierten stark eingebracht hatten. Beschlossen wurde unter anderem die Einführung von verpflichtenden Erste-Hilfe-Kursen in der Schule, verpflichtende Medienpädagogik für LehramtsstudentInnen, die Steuerbefreiung für MindestlohnempfängerInnen sowie eine Verbesserung der 3+2 – Regel für Geflüchtete. Zudem wurde ein Antrag des Bezirksvorstands für mehr Jugendpartizipation im Freistaat Bayern als Leitantrag zum Juso-Landtagswahlkampf verabschiedet.

Nicht zuletzt sendeten die Jusos Mittelfranken ein klares Signal der Unterstützung für Magdalena Reiß, Bezirkstagskandidatin aus Schwabach, die sowohl im alten als auch im neuen Bezirksvorstand vertreten ist: Sie soll bei der Listenreihung einen Platz unter den ersten fünf erhalten.

 

Zur Pressemitteilung geht es hier: https://n-land.de/news/feucht/erneuerung-der-spd-mehr-im-fokus-als-nogroko

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