Jusos Erlangen: Munib Agha im Amt bestätigt – „Siemenscampus einmalige Gelegenheit für Erlangen“

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Munib AghaAuf ihrer Jahreshauptversammlung haben die Jusos Erlangen zum dritten Mal in Folge Munib Agha zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Auch dieses Mal wurde der 24-jährige Student der Mathematik einstimmig im Amt bestätigt. Zu seinen Stellvertreter/innen wurden Katrin Hurle, Nina Gunkelmann, Johanna Pfister, Friedrich Mirle, Bengin Özdil und Friedrich Meyer zu Schwabedissen gewählt. Nina Gunkelmann und Katrin Hurle, die ebenso wie Munib Agha für den Stadtrat kandidieren, wurden ebenfalls einstimmig wiedergewählt.

Für die Jusos Erlangen werden die kommenden Monate ganz im Zeichen der Kommunalwahl stehen. Denn der neue Stadtrat wird viele Weichenstellungen treffen müssen, welche die Stadt Erlangen für die kommenden Jahrzehnte prägen werden. „Durch die Verlagerung des Siemens-Standortes nach Bruck ergibt sich durch den frei werdenden Raum in der Innenstadt eine einmalige Gelegenheit, bezahlbaren Wohnraum, insbesondere für Auszubildendende und Studierende, zu schaffen“, so Munib Agha. „Die Gestaltung des neu geschaffenen Raums darf nicht der CSU und OB Balleis überlassen werden, die in ihrem vorgestrigen Verständinis von Stadtentwicklungspolitik den Röthelheimpark im Wesentlichen mit überteuerten Einfamilienhäusern zugepflastert haben.“

Aber auch in Sachen Stadt-Umland-Bahn muss endlich eine bisher stets verschleppte Entscheidung getroffen werden. So betont Nina Gunkelmann: „Der Vorschlag einer Campus-Bahn zeigt, dass die CSU Erlangen lediglich vermeintliche Interessen von Großkonzernen im Blick hat. Dabei lässt sie ökologische Aspekte und die Belange des Erlanger Einzelhandels völlig außer Acht. Dabei würde die StUB in der Form, in der auch die Fördergelder für sie bereits beantragt worden sind, den Verkehr in Erlangen entlasten und den Einzelhandel in der Innenstadt stärken.“

Dem Bau einer erstligatauglichen Handball-Halle stehen die Jusos sehr skeptisch gegenüber:“Trotz bereits intensiver Planungen der Stadtverwaltung traut sich Bürgermeisterin Aßmus keine konkrete Höhe der Kosten dieser Halle anzugeben. Dies ist schon ein deutliches Anzeichen dafür, dass uns mit dem Bau dieser Halle ein vergleichbares Szenario wie  Stuttgart21 auch in Erlangen droht“, so Katrin Hurle. „Deswegen muss dringend nach günstigeren Alternativen für den Handballsport gesucht werden, da für uns der Bau einer Schwimmhalle im Westen der Stadt Priorität hat“.

Abschließend betont Munib Agha: „Die letzten sechs Jahre unter Balleis waren geprägt von Stillstand, Arbeitsverweigerung und dem Fehlen einer klaren Linie bei den für die Zukunft wichtigen Entscheidungen für die Stadtentwicklung. Diese Stadt muss endlich wieder mit Weitblick regiert werden. Hierfür hat Florian Janik unsere volle Unterstützung.“

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